Gerhard Eckel (* 1962 in Wien) ist Komponist und Klangkünstler. Er verwendet Klang zur Exploration von Möglichkeiten der Welterzeugung. Ziel seiner Forschungen ist die Artikulation der ästhetischen und epistemischen Aspekte von Klangkunst. Künstlerische Erfahrung versteht er dabei als Hybrid aus Handlung, Wahrnehmung und Reflexion. Seine Arbeiten sind Resultate von Forschungsbewegungen, die sich der Praktiken der Komposition, Choreographie und Installationskunst, sowie des Interaktionsdesigns und digitalen Instrumentenbaus bedienen. Gerhard Eckel war 1989-96 am Computermusikzentrum IRCAM des Centre Georges Pompidou in Paris und 1996-2005 am Fraunhofer Institut für Medienkommunikation bei Bonn als künstlerisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Seit 2005 ist er Professor für Computermusik und Multimedia an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz sowie seit 2012 affiliierter Professor an der Königlichen Technischen Hochschule KTH und Gastprofessor an der Königlichen Musikhochschule in Stockholm. Neben seiner künstlerischen Praxis und Lehrtätigkeit leitet er öffentlich geförderte transdisziplinäre Forschungsprojekte und betreut wissenschaftliche und künstlerische Doktorate. Von 2011-13 war er Mitglied des Executive Board der Society for Artistic Research und von 2013-15 dessen Präsident.

 

Visda Goudarzi is currently a sound researcher at IEM. Her research interests are in Human Computer Interaction, Auditory Interfaces, Sonic Interaction Design, and Data Sonification. Prior to IEM, she was at Centre for Computer Research in Music and Acoustics at Stanford University. Besides research, she performs with laptop ensembles, enjoys live coding, plays piano, and tweets occasionally.
 

Bernhard Lang wurde am 24.2.1957 in Linz geboren.
 Musikstudium am Brucknerkonservatorium, Linz
Ab 1975 Studium in Graz: Komposition, Klavier, Jazztheorie, Harmonielehre an der Kunstuniversität sowie Philosophie und Germanistik an der Karl-Franzens-Universität 
1977-1981 Arbeit mit diversen Jazzgruppen als Komponist, Arrangeur und Pianist. 
Auseinandersetzung mit Elektronischer Musik und Computertechnologie, am IEM Graz, Entwicklung der Software CADMUS in C++ (Entwicklungsumgebung für Computergestützte Komposition). 
Seit 2003 intensive Beschäftigung mit Tanz, Zusammenarbeit mit Xavier Le Roy, Willi Dorner, Christine Gaigg, Silke Grabinger. Ab 2003 a.o.Prof. für Komposition an der Kunstuniversität Graz
. Juli 2004 bis März 2005: Stipendiat des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia in Bamberg
. 2006 zentraler Komponist bei Wien Modern. 
Juni 2007: Arbeitsaufenthalt im Künstleratelier Thomas Bernhard Archiv, Gmunden. 
2007/08 'composer in residence', Theater Basel
. 2008/09 Capell-Compositeur der Sächsischen Staatskapelle Dresden
. 2013/14 Gastdozent Komposition Luzern
. Seit 2000 lectures: Internat. Ferienkurse Darmstadt, Ostrava Days, IEM Graz, Universität der Künste Berlin, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Konservatorium der Stadt Wien, München, Heidelberg, Hamburg, Basel, Oslo, Madrid, London, New York u.v.a.. Musikpreis der Stadt Wien 2008. 
Erste Bank Kompositionspreis 2009. 
'outstanding artist award 2014' in der Kategorie Musik (Komposition)
 

Daniel Mayer (*1967) absolvierte in Graz Studien der Mathematik und Philosophie an der Karl-Franzens-Universität und Komposition an der Universität für Musik und darstellende Kunst (Klasse Prof. Gerd Kühr), 2001 / 02 postgradual am elektronischen Studio der Musik-Akademie Basel bei Hanspeter Kyburz. Lehrtätigkeit an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz / IEM. Von 2011-2014 Mitarbeit beim FWF-Forschungsprojekt Patterns of Intuition.
Aufführungen u.a. SuperCollider Symposium 2006, Birmingham; ÉuCuE 2008, Montreal; JSEM / MSJ 2009, Nagoya; ZKM Karlsruhe 2007, 2008; Electrovisiones 2009, Mexico City; Nuit bleue 2009, Arc et Senans; ICMC 2010, New York; ISEA2010 RUHR, ICEM, Essen; Pixilerations [v.7] 2010, Providence; SMC 2011, Padua; Hilltown New Music Festival 2011, Irland; EMUFest 2011, Rom; SICMF 2011, Seoul; FILE Hypersonica São Paulo 2012; ICMC 2012, Ljubljana; WOCMAT 2012, Hsinchu; Ensemble Continuum Contemporary Music 2013, Toronto; NYCEMF 2013, New York; ICMC 2013, Perth; WOCMAT 2013, Luzhu; iFIMPaC 2014, Leeds; Darmstädter Ferienkurse 2014; InnerSound Bucharest 2014;
www.daniel-mayer.at.

 

Marko Ciciliani (*1970, Zagreb). Der Schwerpunkt der Arbeit von Marko Cicilianikonzentriert sich auf Kombinationen von Instrumenten und Elektronik, häufig mit der zusätzlichen Einbeziehung von Licht-, Laserdesign und/oder Video. Die Kombination von klanglichem und visuellem Material war auch der Inhalt seines PhDs, den er 2010 an der Brunel University in London abgeschlossen hat.Charakteristisch für Cicilianis Kompositionen ist die Auffassung von Klang als nicht nur abstraktes, sondern kulturell geprägtes Material, dessen kommunikatives Potential es auszuloten gilt. In seinen Werken kommt eine konzeptionell ausgerichtete Arbeitsweise zum Ausdruck, in der Aspekte der klassischen Komposition ebenso zum Tragen kommen wie solche der Sound Studies und der Medienkunst. Cicilianis Musik wurde in mehr als 35 Ländern in Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Ozeanien aufgeführt. 2009 war er Stipendiat der „Villa Aurora “ in Los Angeles, weitere Projektresidenzen verbrachte er am ZKM, STEIM, ICST, ISS und dem Komponisten Forum Mittersill. Ciciliani ist seit 2014 Universitätsprofessor für Komposition Computermusik und Sounddesign am IEM. Darüber hinaus ist er als Gastdozent auf Kursen gefragt und unterrichtete u.a. 2013 und 2015 bei LAbO in Antwerpen, sowie im Rahmen der Studio-Residency des IEM bei den „47. Ferienkursen für Neue Musik Darmstadt“. Für 2016 wurde er als Dozent zu den „48. Ferienkursen für Neue Musik Darmstadt“ eingeladen. www.ciciliani.com | www.vimeo.com/channels/cicichannel.

 

Winfried Ritsch (1964-) setzte neben seinen Kompositionen und Medienkunst Installationen immer wieder neuartige künstlerischen Konzepte, von Medienkunstlabors, Künstlerinitiativen FOND, TONTO, mur.at bis hin zu Opernproduktionen im Atelier Algorythmics algo.mur.at/ um.
Studium von Elektrotechnik-Toningenieur an der Kunstuniversität und Technischen Universität Graz und seit 2000 außerordentlicher Professor am Institut für Elektronische Musik und Akustik.

 

Olga Neuwirth wurde 1968 in Graz geboren. 
Ab dem siebten Lebensjahr Trompetenunterricht. 1986 studierte sie in San Francisco am Conservatory of Music und am Art College, Malerei und Film. In Wien führte sie ihre Studien an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst sowie am Elektroakustischen Institut weiter. Seit Ihrer Teenager-Zeit interessiert sich Neuwirth für Wissenschaft, Architektur, Literatur, Film und Bildende Kunst und daher ließ sie in vielen ihrer Stücke seit den frühen 1990er Jahren Ensemble, Elektronik und Videoeinspielungen zu einem genreübergreifenden visuellen und akustischen Sinnerlebnis verschmelzen. Dafür gilt sie in der sogenannten „Neuen Musik“-Szene als Pionierin.
Aus diesem vielfältige Interesse heraus entstanden auch verschiedene Klanginstallationen, Austellungen, Theater- und Filmmusiken, die mit der Einladung zur “dokumenta 12” in Kassel ihren Höhepunkt fand. Sie hat auch immer wieder mit der Experimental Jazz/Improvisation-Szene kollaboriert, so u.a. mit Robyn Schulkowsky, David Moss und Burkhard Stangl.
Olga Neuwirth erhielt verschiedene nationale und internationale Preise. 2010 den Grossen Österreichischen Staatspreis. Sie ist seit 2006 Mitglied der Akademie der Künste Berlin und seit 2013 Mitglied der Akademie der Künste München. 

 

Peter Ablinger, geboren am 15. März 1959 in Schwanenstadt/Österreich. 1974-76 belegte er ein Graphikstudium in Linz. Begeistert für den Free Jazz studierte er von 1977-79 Jazz-Klavier an der Musikhochschule Graz. 1979-82 nahm er privaten Kompositionsunterricht bei Gösta Neuwirth in Graz, und bei Roman Haubenstock-Ramati an der Musikhochschule Wien.
[http://ablinger.mur.at/bio.html]


IOhannes m zmölnig
Lebt und arbeitet in Graz.
Medien- und Netzkünstler.
Free/Libre/Open-Source Aktivist.
Konzert- und Vortragstätigkeit in Europa, Australien und den Amerikas.